Historie

2000
Zündung
Erste Bestrebungen

Gründung der Liste "Eldaring" nach Vorbild des "Troth" durch einen seiner Stewards und Gleichgesinnte, aus einem einfachen Grund: 
Bislang fehlte hierzulande eine Organisation, die sich gleichermaßen durch wissenschaftlich orientierte Quellenkunde sowie durch klare Ablehnung rassistischer und deutschtümelnder Tendenzen auszeichnete. Dabei war es besonders hilfreich, dass kein Gründungsmitglied durch vorherige Verbindungen zu armanisch-ariosophischen oder anderen völkisch-rechten Gruppen belastet war, sondern dass hier eine völlig neue Gruppierung antrat, ohne dass deren Gründer zuvor bereits eine Vereinskarriere in irgendwelchen anderen heidnischen Gruppen durchlaufen hatten.

2001
Funkenflug
1. Eldathing und Gründungsversammlung

Der Internetauftritt des Eldaring wird freigeschaltet.
Erste Beitrittsgesuche erreichen den Eldaring.
Das erste "Eldathing" findet in Fronhausen bei Marburg statt.
Der Aufbau in Zusammenarbeit mit "The Troth" schreitet voran.
Die Gründungsversammlung des Eldaring findet im Dezember des Jahres statt.

2002
Zündpapier
Es ist offiziell!

Eintragung des Vereins nach der Sitzung im Jahr zuvor erfolgt  als „Eldaring – »The Troth« Deutschland e.V.“ 

2003
Entfachen
Herdfeuer
Zeitschrift Herdfeuer

Die "Herdfeuer"-Zeitschrift erscheint mit ihrer ersten Ausgabe.
Mit ihr tritt das damalige Vereinslogo erstmals prominent auf.
Auch das Herdfeuer-Lied wird erstmals vorgetragen.

2004
Glutbildung
Werte festhalten

Der "Eldacodex" wird vorgestellt.
Der Verein erreicht die 100-Mitglieder-Marke.

2005
Flugfeuer
Erste internationale Kontakte

Der Eldaring e. V. nimmt erstmals am WCER ("World Congress of Ethnic Religions"; heute ECER, "European Congress of Ethnic Religions") teil.

2006
Entflammen
Emanzipation

Auf der Mitgliederversammlung wurde der Vereinsname von „Eldaring – »The Troth« Deutschland“ in „Eldaring“ geändert

2007
Selbstverständlich!

Der „Eldacodex“ wird in „Selbstverständnis“ umbenannt.

2008
Mitgliedsbeiträge aus Helheim

Die bisher vergessene Beendigung der Mit­gliedschaft durch den Tod wird in der Satzung verankert.

2009
Professionen

Die Ausbildung von Priestern und Gelehrten für die „heidnisch-germanische Religion“ wird aus der Satzung gestrichen.
Der "Bewahrer" wird Teil des Vorstands.

2010
Karitative Nachlassplanung

Die Mitgliederversammlung beschließt, dass das Vereinsvermögen bei einer Auflösung an die „Gesellschaft für bedrohte Völker e. V.“ geht.

2011
Stetiges Wachstum

Der Verein verzeichnet nun über 200 Mitglieder.

2012
Gemeinschaft und Gemeinnützigkeit

Der Eldaring beteiligt sich erstmals am IASC ("International Asatru Summer Camp").

Der Verein wird „an­erkannter gemeinnütziger Verein“.

Das Buch "Ásatrú - Die Rückkehr der Götter" erscheint in Deutscher Sprache, erweitert und herausgegeben vom Bewahrer des Eldaring. Das Buch dient neuen Mitgliedern und allen Interessierten als erste Orientierung.

2013
Ausdehnung der Aussprache

Erstmals wird das "Aussprache-Thing" auf einen Tag vor der Mitgliederversammlung vorverlegt, um offene Fragen außerhalb der Versammlung ausführlicher besprechen zu können.

2014
Liturgie und Horkos

Die erste Version des „Ritualbuchs“ erscheint im Herbst, hier noch als Aufsatzsammlung zahlreicher Mitglieder als Online-Fassung.

Der Verein erhält die vorläufige Gemeinnüt­zigkeit.
Es wird eine förmliche Eidesformel beschlossen, die z. B. von heidnischen Schöffen vor Gericht benutzt werden kann.

2015
Muse und Messe
Logo Eldaring

Der Verein bekommt ein neues Logo.

Im Oktober findet „Eine Reise in die Neun Welten“ gemeinsam mit der Joseph-Campbell-Stiftung in Witten statt.
Erste Beteiligung an der „Langen Nacht der Religionen“ in Berlin.

2016
Tempelbauverein
2017
Internationales Bekenntnis

Der Eldaring e. V. unterzeichnet die "Declaration 127".

Der Verein verzeichnet nun über 300 Mitglieder.

2018
Inklusives Heidentum

Auftrag an den Vorstand zur Selbstverpflichtung, die Ziele von „Inclusive Heathenry“ zu unterstützen, weil sie dem Selbstverständnis des ER entsprechen.

2020
Pandemie

Aufgrund der Umstände während der Corona-Pandemie wird der Online-Herd ("Wyrdshaus") etabliert.

2021
Ausbau der Online-Angebote

Infolge der anhaltenden Pandemie werden die Heiden weiter kreativ:
Es findet ein Online-Sumbeln zu Jul, eine Sommerakademie der AG Ostara und das IASC als Online-Format statt.

2022
Ritualbuch auf Papier

Eine überarbeitete und stark erweiterte Version des Ritualbuchs erscheint erstmals in Buchform unter dem Titel "Eldariten - gelebtes germanisches Heidentum".

2022
Ausgründung Förderverein

Gründung des Fördervereins zur rechtssicheren (gemeinnützigkeitskonformen) Unterstützung von bedürftigen Mitgliedern sowie Kindern und Familien.

Der Eldaring e. V. verzeichnet 500 Mitglieder.

2023
Europäische Souveränität

Der Eldaring e. V. engagiert sich durch Mitarbeit am AEN ("Asatru Europe Network").

2024
Steter Zustrom

Bei Ostara 2024 wird das 600. Mitglied aufgenommen.